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Mehr Effizienz durch digitale Transformation?

Eine Analyse der eBaugesuche

Die digitale Transformation der Gesellschaft und der Wirtschaft schreitet mit steigender Geschwindigkeit voran. Dies zwingt auch die öffentliche Verwaltung auf allen drei Staatsebenen aktiv zu werden. Bestehende analoge Interaktionen mit den Bürger:innen und Unternehmen müssen überdenkt werden. Im Rahmen der Umsetzung der digitalen Transformation hat der Kanton Zürich beschlossen, eine elektronische Plattform für Baugesuche zu konzipieren und umzusetzen. Das baurechtliche Bewilligungsverfahren soll dadurch einfacher und vor allem effizienter abgewickelt werden. Seit Anfang 2020 können interessierte Gemeinden des Kantons Zürich ihren Bürger:innen den Dienst einer elektronischen Baueingabe anbieten.

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E-Partizipations-Tool: BrainE4

Beitragsserie / Teil 2

BrainE4 ist eine Partizipationsplattform, die menschliche Schwarmintelligenz und künstliche Intelligenz kombiniert. Dabei ermöglicht BrainE4 eine kontinuierliche Ideeneingabe und erstellt, auf statistischen Verfahren beruhender Rangfolge aller, auch neue Ideen. Der BrainE4-Prozess ist durch diverse Merkmale gekennzeichnet.

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E-Partizipationstools im Schweizer Vergleich

Beitragsserie / Teil 1

In einer Beitragsserie werden die Alleinstellungsmerkmale von E-Partizipations-Tools vorgestellt. Dazu werden Tools/Plattformen, die aktuell in der Schweiz eingesetzt werden, aufgrund ihrer Besonderheiten erläutert. Zunächst wird dazu E-Partizipation definiert und ihre Verbreitung in der Schweiz beleuchtet.

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Partizipative Legislaturprogramme mit Decidim

Erste Erfahrungen mit Partizipation

Stellen Sie sich vor: Vor drei Jahren hat die Verwaltung des Städtchens «Inklusio» zum ersten Mal ein Zukunftsleitbild entwickelt. Über die Inhalte hat die Verwaltung aber nicht selbst entschieden. Sie hat die Bevölkerung und die Privatwirtschaft miteinbezogen. An mehreren Workshops haben Bevölkerung und Privatwirtschaft über die wichtigsten Themen des Städtchens diskutiert. Am Schluss resultierte das neue Leitbild «Inklusio 2025».

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Usability-Testings von Websites und Onlineschaltern

Informationen und Dienstleistungen werden je länger desto mehr online angeboten. Dadurch verschieben sich auch die Kriterien, welche berücksichtigt werden müssen, um das Auffinden der Informationen und Dienstleistungen zu ermöglichen.

Eine Möglichkeit den Zugang und die Nutzung von Informationen und Dienstleistungen zu optimieren, bieten die Ergebnisse von Usability-Testings. In einem Usability-Testing testen wir mittels Aufgaben und Fragen, welche von Testpersonen gelöst bzw. beantwortet werden müssen, die Nutzerfreundlichkeit einer Website oder eines Online-Schalters.

Je nach Bedürfnis evaluieren wir verschieden Variablen in unterschiedlichen Versuchsanordnungen. Aus den Ergebnissen lassen sich Anpassungen ableiten, um die Nutzerfreundlichkeit einer Website oder eines Online-Schalters zu optimieren.

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Das Baurecht in Zeiten steigender Zinsen

Im Jahr 2022 endete die langjährige Phase der Negativzinsen. Mit der kräftigen Rückkehr der Inflation (auf 3.4% in der Schweiz im Februar 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat) erhöhte die Schweizerische Nationalbank vier Mal den Leitzins. Im Zuge des Zinsanstiegs wird auch der Referenzzinssatz zum ersten Mal seit seiner Einführung 2008 ansteigen.

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Immobilienstrategie: Neue Herausforderungen bedürfen einer professionellen Herangehensweise

Warum es eine Immobilienstrategie braucht

Die öffentliche Hand ist in der Schweiz eine der bedeutendsten Immobilieneigentümerinnen. Allein der Wiederherstellungswert der Hochbauten wird auf 350-400 Milliarden Franken geschätzt. Erstellt, verwaltet und unterhalten werden diese Immobilien(-portfolios) im Spannungsfeld wachsender Ansprüche der Nutzenden, fehlender Werkzeuge/Tools und dem immer enger werdenden finanziellen Korsett.

Dieser stetig steigende Kostendruck, der wachsende Transparenzanspruch durch die Digitalisierung und die steigenden Ansprüche hinsichtlich der Nachhaltigkeit seitens Bevölkerung und Politik sowie die daraus resultierenden Anforderungen an das Immobilienmanagement stellen Gemeinden, Städte wie auch Kantone vor neue Herausforderungen.

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Effizienz- und Qualitätsanalyse für Gemeinden und Kantone

Öffentlich-rechtliche Institutionen wie Gemeinden brauchen Steuergelder für die Erbringung ihrer Leistungen. Sie sind somit den Steuerzahler:innen Rechenschaft schuldig, wie die Gelder eingesetzt werden. Dies bedeutet, dass die Kostentransparenz auch für öffentlich-rechtliche Institutionen an Bedeutung gewinnt. Denn nicht nur die Parlamente und die Exekutive, sondern auch die Bürger:innen möchten mitreden.

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Das Generationen-Budget – Wellbeing für Jung bis Alt

In der Schweiz wird in den kommenden Jahrzenten der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung weiter steigen. Dieser demografische Wandel führt zu sich ändernden Bedürfnissen an das staatliche Leistungsangebot und stellt Fragen nach deren Finanzierung. Herausforderungen ergeben sich daraus insbesondere für das gesellschaftliche Zusammenleben, die Wirtschaft und für die öffentliche Gesundheit. 

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Akzeptanzmonitoring bei Raum- und Standortentwicklungsprojekten

Akzeptanz von Raum- und Standortentwicklungsprojekt

Eine der zentralen Herausforderungen bei Raum- und Standortentwicklungsprojekten stellt das Vorhandensein einer Vielzahl beteiligter und betroffener Akteur:innen (Personen, Organisationen, Körperschaften) dar, die über unterschiedliche Interessen, Rollen und Verantwortlichkeiten verfügen.

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Generation Z: Mein Standort der Zukunft

Mit dem gesellschaftlichen Wandel verändern sich auch Werte und Einstellungen der Menschen. Vieles ist im Umbruch. Ob ein Standort für die Generation Z attraktiv ist, ist abhängig von diversen Eigenschaften. Mein Standort der Zukunft ist ein Verkehrsknotenpunkt, bietet innovative Arbeitsplätze und Ausbildungsstätten und überzeugt durch gepflegte Grünanlagen und kreative Third Places.

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Vom Verwalten zum Mitgestalten: Sechs Handlungsfelder für die regionale Entwicklung

Vom Verwalten zum Mitgestalten: Regionale Entwicklung bedingt in Innovationsnetzwerken zu denken, und diese auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Die Standortentwicklung übernimmt die Rolle als regionale Innovationsplattform. Eine solche Plattform benötigt ein Steuerungsmodell, das auf systemische Innovation ausgerichtet ist. Nachfolgend diskutieren wir die sechs wichtigsten Handlungsfelder.  Diese Handlungsfelder basieren auf der aktuellen Forschung zu systemischer Innovation (vgl. bspw. Mazzucato, 2018).

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Regionale Entwicklung: Verwalten Sie noch oder gestalten Sie schon? 

Die lokale und regionale Entwicklung sieht sich heute mit einer Vielzahl unterschiedlicher Handlungsfelder konfrontiert: Strukturwandel, Chancengleichheit sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit, um nur einige Herausforderungen zu nennen. Gleichzeitig steigt die Komplexität der öffentlichen Aufgaben an der Schnittstelle von verschiedenen Politikfeldern wie Wirtschaftspolitik, Verkehrspolitik, Finanzpolitik, Umweltpolitik und Gesellschaftspolitik.  

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Schülerprognose

Eine Schweizer Gemeinde plante ein Hochaus-Bauprojekt mit rund 100 neuen Wohnungen. Angesichts der Bevölkerungszahl stellt dies einen wesentlichen möglichen Zuwachs durch Zuzügerinnen und Zuzüger dar. Die Gemeinde besitzt zu diesem Zeitpunkt ein Primarschulhaus mit Kindergarten. Die Oberstufe besuchen die Kinder in den umliegenden Gemeinden. Vor der Abstimmung zum Zonenplan wurde Wüest Partner beauftragt abzuschätzen, ob die Überbauung zusätzlichen Schulraumbedarf auslöst.

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Digitale Transformation im öffentlichen Sektor erfolgreich gestalten

Die ganzheitliche Betrachtung von Veränderungsprozessen ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Verantwortlichen der digitalen Transformation in Politik und Verwaltung. Dabei zeigen etablierte Managementmodelle die zentralen Themenfelder, die bestehenden Wechselwirkungen sowie die wichtige Einbindung von internen und externen Stakeholdern auf.

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Die Gemeindestrategie als Basis für die systemische Standortentwicklung

Eine aussagekräftige und zukunftsorientierte Gemeindestrategie ist ein wichtiger Bestandteil für die systemische Standortentwicklung. Denn nicht nur die Standortentwicklung im engeren Sinn ist dabei ein wesentliches Thema, sondern auch alle weiteren Entwicklungsdimensionen einer Gemeinde (vgl. das Modell Standortentwicklung).

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Digitale Tools für die Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Gemeinde

Als Gemeinde haben Sie eine Vielzahl von verschiedenen Interaktionspunkten mit Ihren Bürgerinnen und Bürgern. Je nachdem, warum diese Interaktionen zustande kommen, gibt es andere Anforderungen an digitale Tools. Wir unterscheiden zwischen Anwendungsfällen, die notwendige Interaktionen mit der Gemeinde digital vereinfachen, und solchen, die zusätzlichen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger bieten. Diese Unterscheidung ist wesentlich, da hinter den Anwendungsfällen unterschiedliche Bereitschaft steht, einen Service zu nutzen. Ebenfalls haben Menschen unterschiedliche Erwartungen an digitale Tools.

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